
4-Tage-Express: Lhasa zum Everest-Basislager
Lhasa · Yamdrok-See · Gyantse · Shigatse · Everest-Basislager · Shigatse · Lhasa
Die Route
Direkt zum Berg, sonst nichts
Dies ist die Kurzfassung der Everest-Route, und sie ist ehrlich in dem, was sie auslässt. Kein Potala-Tag, kein Jokhang, kein Barkhor — diese Reise ist für Gäste gemacht, die bereits Zeit in Lhasa verbracht haben, oder die aus einem einzigen Grund nach Tibet gekommen sind: um am Fuß der Nordwand des Everest zu stehen.
Tag eins nimmt die klassische Überlandstraße aus dem Tal hinaus: den Kamba-La auf 4.790 m, darunter den türkisfarbenen Yamdrok-See, den Karola-Gletscher, der über der Straße hängt, und das Kumbum-Stupa von Gyantse, bevor Sie zur Übernachtung nach Shigatse hinunterfahren. Tag zwei gehört dem Kloster Tashilhunpo, dann folgt der lange Anstieg westwärts über den Gyatso-La auf 5.248 m und durch den Gawu-La in das Everest-Schutzgebiet, mit Ankunft am Basislager zum Sonnenuntergang. An Tag drei stehen Sie für den Sonnenaufgang in Rongbuk auf, dem höchstgelegenen Kloster der Erde, und treten den Rückweg an. Tag vier führt entlang des Yarlung Tsangpo zurück nach Lhasa.
Die Reise ist schnell und gewinnt schnell an Höhe — deshalb findet sie privat statt: Ihr Reiseführer sieht, wie es Ihnen geht, und passt an. Wenn Sie noch nie über 3.500 m waren, nehmen Sie stattdessen die 8-tägige Reise und lassen Sie die Höhe erst wirken — unser Akklimatisierungsplan erklärt, warum.
Reise-Highlights
- ◆Everest-Basislager und eine Nacht auf 5.200 m in nur vier Tagen
- ◆Sonnenaufgang an der Nordwand von Rongbuk aus, dem höchstgelegenen Kloster der Welt
- ◆Die komplette Freundschaftsstraße — Kamba-La, Yamdrok, Karola-Gletscher, Simi-La
- ◆Das Kloster Pelkor Chode und das Gyantse Kumbum im nepalesischen Stil
- ◆Tashilhunpo, Sitz der Panchen Lamas, und die größte Maitreya-Statue der Welt
- ◆Privater Reiseführer und Fahrzeug, jedes Abreisedatum, durchgehend Sauerstoff an Bord
Reiseverlauf Tag für Tag
Lhasa nach Shigatse über den Kamba-La
Aus dem Tal von Lhasa hinaus und hinauf auf den Kamba-La auf 4.790 m, wo sich unten der Yamdrok-See in einem Farbton auftut, der auf Fotos misslingt und in Wirklichkeit unmöglich scheint; an klaren Tagen steht dahinter der Nyenchen Khangsar mit 7.191 m. Die Straße folgt dem Seeufer auf seiner ganzen Länge, vorbei am Karola-Gletscher — die Eiszunge reicht fast bis an den Asphalt — und über den Simi-La, wo Sie Gebetsfahnen aufhängen können. In Gyantse erwarten Sie das Kloster Pelkor Chode und sein Kumbum, ein neunstöckiges Stupa mit über hundert Kapellen, das Sie erklimmen können. Danach Gerstenfelder bis nach Shigatse.

Mahlzeiten: Frühstück·Übernachtung: Shigatse
Tashilhunpo, dann über die Hochpässe zum Everest
Gleich am Morgen Tashilhunpo — Sitz der Panchen Lamas, ein Kloster von der Größe einer Bergstadt, das die größte vergoldete Maitreya-Statue der Welt beherbergt. Dann die lange Fahrt nach Westen: Ihre Ausländer-Reisegenehmigung wird in Shigatse abgestempelt, Mittagessen in Lhatse, und die Straße steigt über den Tsola und den Gyatso-La auf 5.248 m. Sie erreichen das Qomolangma-Schutzgebiet und überqueren den Gawu-La auf 5.198 m, wo sich fünf der höchsten Gipfel der Erde am Horizont aufreihen. Von dort bringen Sie die Serpentinen rechtzeitig zum letzten Licht auf dem Gipfel ans Basislager auf 5.200 m.

Mahlzeiten: Frühstück·Übernachtung: Everest-Basislager (Zelt oder Rongbuk-Gästehaus)
Sonnenaufgang am Everest, Rongbuk, Rückkehr nach Shigatse
Aufstehen im Dunkeln und hinaus in die Kälte zum Sonnenaufgang: Der eine Moment, in dem der Gipfel von Grau in Rosa wechselt, ist der Grund, warum Menschen so weit reisen. Danach das Kloster Rongbuk auf 5.000 m — Mönche und Nonnen leben hier gemeinsam auf einer Höhe, in der die meisten Besucher kaum klar denken können —, dann zurück durch das Schutzgebiet und über die Pässe in die Wärme und dichtere Luft von Shigatse.

Mahlzeiten: Frühstück·Übernachtung: Shigatse
Shigatse nach Lhasa entlang des Yarlung Tsangpo
Der schnelle Heimweg — rund 280 km und fünf bis sechs Stunden auf der Schnellstraße, die dem Yarlung Tsangpo folgt, jenem Fluss, der später zum Brahmaputra wird. Am Nachmittag sind Sie zurück in Lhasa und haben den Rest des Tages frei; wenn Sie noch am selben Abend abfliegen, bringen wir Sie stattdessen direkt zum Flughafen oder Bahnhof.
Mahlzeiten: Frühstück·Übernachtung: Lhasa
Inbegriffene Leistungen
- ✓Tibet-Reiseerlaubnis, Ausländer-Reisegenehmigung und alle erforderlichen Sondergenehmigungen vor Ort
- ✓Lizenzierter englischsprachiger tibetischer Reiseführer während der gesamten Reise
- ✓Privatfahrzeug mit Fahrer — Geländewagen oder Kleinbus je nach Gruppengröße — mit Sauerstoff an Bord
- ✓2 Hotelnächte in Shigatse sowie ein beheiztes Zelt oder ein Zimmer im Rongbuk-Gästehaus am Everest
- ✓Alle Eintrittsgelder für die aufgeführten Sehenswürdigkeiten, einschließlich der Gebühr für das Qomolangma-Schutzgebiet
- ✓Reiseunfallversicherung und Erste-Hilfe-Set
Nicht inbegriffen
- —Internationale und innerchinesische Flüge oder Zugfahrten nach und von Lhasa (auf Anfrage buchbar)
- —Chinesisches Visum (wir stellen Ihnen die benötigten Unterlagen für den Antrag bereit)
- —Mittagessen und Abendessen sowie die letzte Hotelnacht in Lhasa, falls Sie eine benötigen
- —Einzelzimmerzuschlag (Preis auf Anfrage)
- —Trinkgeld für Reiseführer und Fahrer
- —Kosten durch höhere Gewalt — Wetter, Straßen- oder Genehmigungssperrungen
Unterkunft
Komfortable 3- oder 4-Sterne-Hotels in Shigatse (das Gesar VIP oder gleichwertig) und am Everest je nach Saison und Verfügbarkeit entweder ein beheiztes Zelt am Basislager oder ein Zimmer im Gästehaus des Klosters Rongbuk. Die Nächte am Basislager sind bewusst einfach: Gemeinschaftsbäder, ein Ofen — und ein Ausblick, mit dem kein Hotel mithalten kann.
Abreisetermine & Preise
| Saison | Pro Person |
|---|---|
| Winter (Dez.–März) | $750 |
| Nebensaison (Apr., Nov.) | $830 |
| Hochsaison (Mai–Okt.) | $920 |
| Goldene Woche | $990 |
pro Person im Doppelzimmer, basierend auf zwei Reisenden. Kleingruppen mit festen Abreiseterminen starten an festgelegten Daten — nennen Sie uns Ihren Monat und wir bestätigen die nächste verfügbare Gruppe.
Häufig gestellte Fragen
Es ist schnell. Sie steigen innerhalb von 48 Stunden von 3.650 m auf 5.200 m — mehr, als die Lehrbücher empfehlen. Für Reisende, die bereits drei oder vier Tage in Lhasa oder anderswo auf dem Hochplateau verbracht haben, funktioniert das gut; für alle, die direkt von einem Flug auf Meereshöhe kommen, schlecht. Wenn Sie zum ersten Mal in großer Höhe unterwegs sind, nehmen Sie die 8-tägige Variante.
Galerie






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